
Seit 1997 beteiligte sich PAPATYA mehrmals an den DAPHNE-Programmen der Europäischen Gemeinschaft, mit dem besonderen Schwerpunkt, den Schutz von Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund vor familiärer Gewalt, Zwangsverheiratung und Gewalt im Namen der Ehre in den europäischen Ländern zu verbessern.
Dabei stellten wir fest, dass eine Schutzeinrichtung wie PAPATYA nicht nur in Deutschland, sondern auch auf gesamteuropäischer Ebene eine Seltenheit ist, obwohl viele NGOs solche Schutzstellen für dringend notwendig erachten.
Seit dieser Zeit kooperieren wir mit NGOs in ganz Europa, die Beratung und Schutz für junge Migrantinnen anbieten. Wir werden als Expertinnen zu internationalen Fachkonferenzen eingeladen und führten selbst mehrere große Konferenzen in Berlin mit ReferentInnen aus verschiedenen Europäischen Ländern durch.
Unsere Kooperationspartner arbeiten in Schweden, Finnland, Großbritannien, Niederlande, Belgien, Frankreich, Schweiz, Österreich, Italien, Spanien, Bulgarien, Rumänien, Zypern und der Türkei.
Seit Januar 2011 erhält PAPATYA für zwei Jahre finanzielle Unterstützung aus dem DAPHNE III-Programm der Europäischen Union:
- als Projektträger für das „Sheroes-Projekt”
- als Projektpartner im „Flying Team against violence”
- als Projektpartner im „3 Ps-Projekt: prevention, protection, prosecution”

